DocFaustus – Alles über unser Protein

DocFaustus – Alles über unser Protein

DocFaustus – wissenschaftlich fundierte Qualität für jeden!

In DocFaustus Produkten stecken insgesamt 3 Jahre Entwicklungsarbeit durch unser Expertenteam – wir finden, die Arbeit hat sich gelohnt! Kompromisslose Qualität und volle Transparenz sind Eigenschaften, die uns auszeichnen. Darum wollen wir Dich auch vollen Einblick darüber geben, aus welchen Überlegungen unsere Produkte entstanden sind!

Warum haben unsere Produkte einen höheren Proteinanteil?

Zur Entwicklung eines Nahrungsergänzungsmittels, welches auch als Mahlzeitersatz geeignet ist und in Hinblick auf eine gesunde Lebensweise als “optimal” bezeichnet werden kann, spielt die Makronährstoffzusammensetzung eine äußerst wichtige Rolle. Hierbei ist zu beachten, dass sich Empfehlungen von anerkannten wissenschaftlichen Gesellschaften in der Vergangenheit beinahe ausschließlich auf Meinungen von Experten gestützt haben. Erst in den letzten 4 Jahren sind qualitativ hochwertige Studien zu diesem Thema erschienen. Die aktuell gültigen Empfehlungen hinken in verschiedener Hinsicht oft noch hinter diesen Erkenntnissen her.1-3

Nicht nur auf die Masse, sondern vor allem auf die Klasse kommt es an - ganz besonders, wenn es um Eiweiß geht!

Ein häufig verwendeter Richtwert ist dabei der RDA (Recommended Daily Allowance). Obgleich dieser in Bezug auf verschiedenste Nährstoffe als beste, momentan verfügbare Evidenz bezeichnet werden kann, haben in der näheren Vergangenheit verschiedenste Arbeitsgruppen Studien vorgelegt, die nahelegen, dass die optimale Proteinzufuhr für gesunde Erwachsene höher liegt. Diese wird im RDA mit 0,8g/kgKG/d angegeben. Zahlreiche rezente Studien haben jedoch positive Effekte auf Insulin-Sensitivität, Körperzusammensetzung und muskuloskelettale Funktion im höheren Lebensalter von 1,4-1,6g/kgKG/d nachgewiesen. Hinsichtlich der häufig geäußerten Sorge, dass eine chronisch erhöhte Proteinzufuhr über 0,8g/kgKG/d mit negativen gesundheitlichen Effekten einher geht gibt es bisher keine ausreichende Evidenz. 4

Warum kommen in DocFaustus Produkten Proteinmischungen zum Einsatz?

In Hinblick auf Protein kommt es ganz besonders auf die Qualität an. Abhängig vom Aminosäureprofil sind manche Proteine als hochwertiger anzusehen als andere. Früher wurde hier zum Berechnen des RDA die “Nitrogen Balance” herangezogen. Hierfür wurde die geringste Menge an verschiedenen Aminosäuren herangezogen, mit der der Körper ein Equilibrium aus Stickstoffaufnahme- und Ausscheidung erreicht. Höhere Mengen wurden als überflüssig und potentiell schädlich verstanden. 10

Ein neuerer Parameter, die indicator amino acid oxidation method (IAAO) ermöglicht die Detektion von limitierenden Aminosäuren in der Proteinverwertung. 11 Zudem wurde bereits hier der Proteinbedarf um 50% höher eingeschätzt als durch die Nitrogen Balance Methode.

Gemäß beiden Methoden gibt es 4 Proteinquellen, welche als optimal einzustufen sind: Hühnereiprotein, Molkeprotein, Casein und Sojaprotein. Da Molkeprotein, Sojaprotein und Casein unterschiedliche limitierende Aminosäuren haben, haben wir mit Perfect Pact ein neuartiges Mischungsverhältnis vorgeschlagen, welches eine optimale Nutzung der im Protein enthaltenen Aminosäuren (also eine mögliche neutral Stickstoffbalance) garantieren sollte.12 Diese Überlegungen sind jedoch nicht nur theoretisch, eine Studie konnte einen Vorteil einer solchen Proteinmischung über reines Molkeprotein belegen.13 Einer rezenteren Studie ist der Nachweis dieses Effektes auch im Tiermodell gelungen. 14

Darüber hinaus besitzen sowohl Soja- als auch Molkeprotein nachweisbar positive Effekte auf Insulinsensitivität15, 16, kardiovaskuläre Risikoparameter17 und Krebsrisiko18. Aus diesem Grund wird in Perfect Pact eine Mischung aus Casein, Molkeprotein und Sojaprotein verwendet – für ein perfektes Aminosäureprofil kommen diese Zutaten in einem Verhältnis von 50/30/20 zum Einsatz!

 

Quellen

  1. Ezaki O. The optimal dietary fat to carbohydrate ratio to prevent obesity in the Japanese population: a review of the epidemiological, physiological and molecular evidence. Journal of nutritional science and vitaminology. 2011;57:383-393.
  2. Liu AY, Silvestre MP, Poppitt SD. Prevention of Type 2 Diabetes through Lifestyle Modification: Is There a Role for Higher-Protein Diets? Advances in nutrition (Bethesda, Md.). 2015;6:665-673.
  3. Gonzalez-Campoy JM, St Jeor ST, Castorino K, et al. Clinical practice guidelines for healthy eating for the prevention and treatment of metabolic and endocrine diseases in adults: cosponsored by the American Association of Clinical Endocrinologists/the American College of Endocrinology and the Obesity Society. Endocrine practice : official journal of the American College of Endocrinology and the American Association of Clinical Endocrinologists. 2013;19 Suppl 3:1-82.
  4. Layman DK, Anthony TG, Rasmussen BB, et al. Defining meal requirements for protein to optimize metabolic roles of amino acids. The American journal of clinical nutrition. 2015
  5. Munro HN. Protein nutriture and requirement in elderly people. Bibliotheca nutritio et dieta. 1983:61-74.
  6. Elango R, Ball RO, Pencharz PB. Indicator amino acid oxidation: concept and application. The Journal of nutrition. 2008;138:243-246.
  7. Sindayikengera S, Xia WS. Nutritional evaluation of caseins and whey proteins and their hydrolysates from Protamex. Journal of Zhejiang University. Science. B. 2006;7:90-98.
  8. Reidy PT, Walker DK, Dickinson JM, et al. Soy-dairy protein blend and whey protein ingestion after resistance exercise increases amino acid transport and transporter expression in human skeletal muscle. Journal of applied physiology (Bethesda, Md. : 1985). 2014;116:1353-1364.
  9. Butteiger DN, Cope M, Liu P, et al. A soy, whey and caseinate blend extends postprandial skeletal muscle protein synthesis in rats. Clinical nutrition (Edinburgh, Scotland). 2013;32:585-591.
  10. Mignone LE, Wu T, Horowitz M, Rayner CK. Whey protein: The „whey“ forward for treatment of type 2 diabetes? World journal of diabetes. 2015;6:1274-1284.
  11. van Nielen M, Feskens EJ, Rietman A, Siebelink E, Mensink M. Partly replacing meat protein with soy protein alters insulin resistance and blood lipids in postmenopausal women with abdominal obesity. The Journal of nutrition. 2014;144:1423-1429.
  12. Imai S. Soybean and Processed Soy Foods Ingredients, and Their Role in Cardiometabolic Risk Prevention. Recent patents on food, nutrition & agriculture. 2015;7:75-82.
  13. Song WO, Chun OK, Hwang I, et al. Soy isoflavones as safe functional ingredients. Journal of medicinal food. 2007;10:571-580.
Dr. Med. Univ. Oliver Helk

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